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Supply Chain Excellence im filialisierten Handel
Viele filialisierte Non-Food-Händler haben kein reines Bestandsproblem. Sie haben ein Steuerungsproblem: Kapital ist im Netz gebunden, aber nicht immer dort verfügbar, wo Nachfrage entsteht. Gleichzeitig führen Saisonenden, Aktionen und Modellwechsel zu Abschriften, die oft vermeidbar oder zumindest früher steuerbar wären. Damit wird Supply Chain Management zur Ergebnisfrage. Es geht nicht nur um Lager und Transport. […]
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Segmentierte Bestandsstrategie: Nicht jeder Artikel verdient denselben Servicelevel
Nicht jeder Artikel verdient denselben Servicelevel. Diese einfache Aussage wird in vielen Handelsorganisationen operativ nicht konsequent umgesetzt. Bestseller, Saisonartikel, Aktionsware, Langsamdreher und Auslaufmodelle werden zu oft mit ähnlichen Dispositionsregeln gesteuert. Das fuehrt zu falscher Kapitalbindung: zu wenig Verfügbarkeit bei wichtigen Artikeln, zu viel Bestand bei schwachen Artikeln und zu späte Bereinigung von Sortimenten, die keinen […]
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Filialnetzsteuerung: Wie Ziele aus der Zentrale wirklich in der Fläche ankommen
Das Muster: In der Zentrale werden gute Supply-Chain-Ziele definiert, in der Region werden sie weitergegeben, und in der Filiale treffen sie auf den Alltag. Ware kommt an, Kunden fragen nach Artikeln, Mitarbeitende verräumen, zählen, kontrollieren, retournieren und verkaufen. Genau an dieser Schnittstelle entscheidet sich, ob ein Steuerungssystem wirkt – oder ob es nur ein Reporting-System […]
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Servicelevel steuern: Warum maximale Verfügbarkeit nicht immer die richtige Lösung ist
Was bedeutet Servicelevel eigentlich? Der Servicelevel beschreibt, welcher Teil der Kundennachfrage direkt aus dem vorhandenen Bestand bedient werden kann. Einfach gesagt: Findet der Kunde das Produkt, das er kaufen möchte, genau dann, wenn er es kaufen möchte? Im filialisierten Non-Food-Handel ist diese Frage besonders wichtig. Denn Ware, die nicht verfügbar ist, kostet Umsatz. Ware, die […]
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Open-to-Buy: Einkauf am tatsächlichen Bedarf ausrichten
Warum Einkaufssteuerung im filialisierten Handel zur Working-Capital-Entscheidung wird Viele Händler merken erst am Saisonende, dass der entscheidende Fehler Monate früher passiert ist: beim Einkauf. Zu umfangreich bestellt, zu früh gebunden, zu spät nachgesteuert. Die Folgen zeigen sich in Überbestand, Abschriften und gebundenem Working Capital. Open-to-Buy ist der Gegenentwurf zu dieser Logik. Es ist kein Reportingformat, […]
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Netzwerkoptimierung: Bestand dort halten, wo er den höchsten Servicebeitrag leistet
Viele Bestandsdiskussionen beginnen mit der Summe: zu hoher Bestand, zu niedriger Lagerumschlag, zu viel Working Capital. Diese Sicht ist notwendig, aber im Filialhandel unvollständig. Entscheidend ist nicht nur, wie viel Bestand vorhanden ist, sondern wo er liegt. Das typische Problem lautet: Im Netz ist Ware vorhanden, aber nicht am richtigen Ort. Eine Filiale verliert Umsatz […]
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Vorausschauende Bestandsoptimierung: Risiken erkennen, bevor sie teuer werden
Abschriften entstehen nicht erst am Saisonende. Sie werden Wochen vorher sichtbar – in langsamem Sell-through, steigenden Reichweiten, Bestandsalter, Modelljahrwechseln, Lieferverzug oder untypischen Filialmustern. Das Problem ist selten, dass keine Daten vorhanden sind. Das Problem ist, dass zu spät entschieden wird. Vorausschauende Bestandsoptimierung setzt früher an. Sie sucht nicht nur nach aktuellem Bestand, sondern nach Risiken […]
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Omnichannel-Bestandsmanagement: Bestand als gemeinsames Netzwerkgut nutzen
Kunden unterscheiden immer weniger zwischen Online und Filiale. Sie prüfen Verfügbarkeit online, reservieren Ware, holen sie in der Filiale ab oder erwarten Lieferung aus dem nächstgelegenen Bestandspunkt. Für den Händler bedeutet das: Bestand darf nicht mehr kanalweise gedacht werden. Wenn Online-Bestand, Filialbestand und Zentrallagerbestand getrennt gesteuert werden, entstehen vermeidbare Probleme: Ware ist im Netz vorhanden, […]
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Lieferantenkollaboration: Flexibilität ist oft wertvoller als der letzte Preisnachlass
Viele Lieferantengespräche drehen sich um Einkaufspreis, Bonus und Zahlungsziel. Das ist notwendig, aber nicht ausreichend. In volatilen Sortimenten entsteht ein erheblicher Ergebnisbeitrag nicht durch den letzten Preisnachlass, sondern durch Flexibilität. Nachorderfenster, Abrufkontingente, Rücknahmeoptionen, Lieferprioritäten und gemeinsame Planung können wirtschaftlich wertvoller sein als ein scheinbar besserer Stückpreis. Ein günstiger Einkauf wird teuer, wenn starre Mengen am […]
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Technologiebeobachtung: Frühe Signale im Markt systematisch erkennen
Technologiebeobachtung: Frühe Signale im Markt systematisch erkennen Technologische Marktentwicklungen werden selten durch eine einzelne Meldung sichtbar. Häufig entstehen sie aus einer Reihe kleiner Signale: einer Produktneuheit, einem Pilotprojekt, einem Kundenauftrag, einer neuen Anwendung oder einer installierten Anlage. Für Unternehmen stellt sich daher eine zentrale Frage: Wann wird aus einzelnen Hinweisen ein belastbares Signal dafür, dass […]
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