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GCI Senior Consultant Piter Portnov über intelligente Automatisierung – im Unternehmen und zuhause

Automatisierung schafft Freiräume. “Neue Technologien werden es uns ermöglichen, unseren Fokus noch mehr auf die Gestaltung der Zukunft zu legen”, sagt Piter Portnov, Senior Consultant bei der GCI. Zu seinen Spezialgebieten zählen Hyperautomation und Robotic Process Automation. Wie er seinen Kunden damit hilft, Ressourcen für kreatives Arbeiten freizumachen, und wie er es im privaten Bereich mit der Automatisierung hält, erzählt er im Interview.

Nach Ihrem Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien haben Sie erst als Operations Analyst, dann als Venture Architect gearbeitet. Seit Kurzem sind Sie Senior Consultant bei GCI Management. Ihr Lebenslauf wirkt als wüssten Sie genau, was Sie wollen. Ist das so?
Ich habe einen groben Plan davon, was ich gerne erreichen möchte. Das Studium war für mich ein Türöffner, um eine Tätigkeit zu finden, in der ich dauerhaft gefördert und gefordert bin. Als Berater bei der GCI habe ich dieses Ziel für mich erreicht. Heute kann ich meine Stärken jeden Tag einbringen und selbst immer neue Erfahrungen sammeln.

Woher kommt Ihr Interesse an der Unternehmensberatung?
Ich habe Freude daran, unsere Kunden bei der Problemlösung zu unterstützen. Die Projekte bei der GCI helfen Unternehmen dabei, die großen Steine aus dem Weg zu räumen, um ein reibungsloses Geschäft zu ermöglichen. Es ist nach einem erfolgreichen Projekt ein schönes Gefühl, zu wissen, dass man mit der eigenen Leistung etwas dazu beitragen konnte. Dass unsere Kunden uns ihr Geschäft anvertrauen, ist für mich ein großes Privileg.

Auf Ihrem LinkedIn-Profil schreiben Sie, dass Sie gerne neue Fähigkeiten und Methoden erlernen. Wann haben Sie zuletzt etwas Neues gelernt, das Sie begeistert hat?
Im beruflichen Bereich habe ich vor einiger Zeit angefangen, mit den Programmiersprachen R und Python zu arbeiten. Die Fähigkeit, diese Sprachen und die damit verbundenen Möglichkeiten zu nutzen, öffnen teilweise neue Türen. Privat habe ich vor zwei Jahren einen Surfkurs absolviert. Er hat zwar etwas holprig gestartet, aber viel Spaß gemacht.

Sie sagen, dass Sie eine schnelle Auffassungsgabe und eine hohe Problemlösungskompetenz auszeichnen. Wie gehen Sie an komplexe Sachverhalte heran, um rasch das Wesentliche herauszufiltern?
Ein Ansatz ist herauszufinden, welche Aspekte in einer modellhaften Betrachtung keine signifikante Veränderung auslösen, wenn man sie außen vor lässt. So kann man den Sachverhalt auf die essentiellen Aspekte reduzieren. Darüber hinaus ist es wichtig, aus großen Problemen kleinere, strukturierte Cluster zu formen. Diese sind dann deutlich einfacher zu bearbeiten als der gesamte, komplexe Sachverhalt.

Expert*innen meinen: “Alles, was automatisiert werden kann, wird auch automatisiert werden.” Gleichzeitig entwickelt sich die maschinelle Intelligenz immer weiter. Was bleibt am Ende für den Menschen noch zu tun?
Sowohl Hyperautomation als auch RPA repräsentieren die Umsetzungen von Best Practices, die in der Vergangenheit von Menschen entwickelt wurden. Kreativität und das Entwickeln von Innovationen werden auch weiterhin die Aufgaben von Menschen bleiben. Neue Technologien wie HA und RPA werden es uns ermöglichen, unseren Fokus noch mehr auf die Gestaltung der Zukunft zu legen.

Das berufliche Fachgebiet beeinflusst oft auch den privaten Lebensstil. Ertappen Sie sich manchmal bei der Optimierung von Freizeit- und Alltagsprozessen?
Grundsätzlich finde ich es sehr angenehm, in der Freizeit wenig an Optimierung und in Prozessen zu denken. Aber in einem Aspekt hat die Automatisierung auch in meinen Privatbereich Einzug gehalten: Seit Kurzem besitze ich einen Staubsaugerroboter – eine großartige Anschaffung, um einen Teil der nervigen Hausarbeit zu automatisieren.

Sie haben Ihre Wurzeln in der österreichischen und russischen Kultur. Trotzdem kochen Sie am liebsten italienisch und französisch. Wie kommt das?
Mit italienischer Küche liegt man fast immer richtig: Sie schmeckt gut und viele Gerichte lassen sich im Handumdrehen kochen – perfekt, um sich nach der Arbeit noch etwas Feines zu gönnen. Bei der französischen Küche kann man auch durchaus mal fürs Auge kochen. Das Ergebnis macht immer etwas her, ist deshalb aber auch aufwändiger zuzubereiten. An meinen Wochenenden nehme ich mir dafür gerne Zeit.

Wer selbst gerne kocht, schätzt für Gewöhnlich auch auswärts eine gute Küche. Wo gehen Sie in Wien am liebsten essen?
Wien bietet eine tolle und vielfältige Gastronomie. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Besonders gerne esse ich bei “Heunisch & Erben” und im “Skopik & Lohn”. Die Atmosphäre, das Essen und das Personal sind in diesen Lokalen großartig – es ist jedes Mal eine Freude, dort zu genießen.

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GCI