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GCI Management Gruppe übernimmt Maschinenfabrik Spaichingen (www.ms-spaichingen.de)

15.04.2008

München, 15. April 2008. Die GCI Automotive Holding GmbH, an der die GCI Management Gruppe, München (ISIN DE0005855183) zu 60% und die ACP Capital Limited, St. Helier, Jersey (LSE AIM: APL) zu 40% beteiligt ist, übernimmt 94% der Anteile der Maschinenfabrik Spaichingen GmbH, Spaichingen. Die restlichen 6% der Anteile verbleiben bei der Altgesellschafterfamilie und werden in einem späteren Schritt im Rahmen eines Optionsprogramms an das Management der Gesellschaft übergehen. Die Maschinenfabrik Spaichingen Gruppe ist Hersteller von hochwertigen Komponenten und Baugruppen für die Automobilindustrie, insbesondere für den Nutzfahrzeugsektor, sowie von individuellen Ultraschall-, Heißluft-, Laser-Schweißanlagen und Laserschneidanlagen für die allgemeine Automobilindustrie.

Die Maschinenfabrik Spaichingen fertigte von ihrer Gründung 1965 bis Mitte der 1980er Jahre Großrundstrickmaschinen für das Stammhaus Mayer & Cie. sowie Strumpfautomaten. Im Zuge einer Restrukturierungsphase Anfang der 80er Jahre erfolgte eine Neuausrichtung und der Beginn der Produktion von Mehrschichtkeramik-Leiterplatten für IBM Deutschland bis zur Schließung sämtlicher Produktionsstätten von IBM in Deutschland.

In der Folge konzentrierte sich die Maschinenfabrik Spaichingen auf ihre traditionelle Kernkompetenz Zerspanung und Montage, hier insbesondere Kipphebelwerke für Nutzfahrzeugmotoren, und baute zusätzlich die neue Sparte Kunststoff-Sonderschweißmaschinen auf. In nur 12 Jahren wurde man auch auf diesem Gebiet zu einem der führenden Hersteller in Europa. MS beliefert hier heute praktisch alle Automobilhersteller in Europa, den USA, Südamerika und China – großteils über deren Systemlieferanten. 80 bis 100 dieser Sonderschweißmaschinen verlassen pro Jahr Spaichingen mit Zielorten rund um den Globus.

In der Produktsparte Kipphebelwerke und Getriebegehäuse für Nutzfahrzeugmotoren gehört die Maschinenfabrik Spaichingen bei Daimler an den Standorten Gaggenau, Rastatt sowie Mannheim zu den fünf umsatzstärksten Lieferanten. Beliefert werden auch internationale Daimler Produktionsstandorte in Brasilien und Detroit-Diesel in USA. Außerdem gehören MAN, ZF und MTU zu den wichtigsten Kunden. Auch bei MAN ist MS zwischenzeitlich Hauptlieferant für alle Nutzfahrzeugmotoren. In 2007 wurde im Rahmen der internationalen Produktionsstrategie ein neuer Produktionsstandort in Fowlerville, Michigan, USA gegründet.

Im Geschäftsjahr 2007 erwirtschaftete die Maschinenfabrik Spaichingen Gruppe mit rund 400 Mitarbeitern einen Umsatz von ca. EUR 67,5 Mio. In den nächsten Jahren wird eine deutliche Ausweitung dieses Umsatzes auf Basis bereits bestehender Verträge erwartet.

Die Maschinenfabrik Spaichingen GmbH ist das Kerninvestment der neuen GCI Automotive Holding, an der neben der GCI Management AG, die 60% der Anteile hält, auch der strategische Partner ACP Capital Ltd. (APL.LN oder www.acpcapital.com) mit 40% beteiligt ist. Inklusive der beiden bereits getätigten Akquisitionen der Dekorsy Unternehmensgruppe und der Wilisch & Sohn, zusammengefasst in der „DEWI Components“ Gruppe, die ebenfalls mittelfristig in die GCI Automotive Holding GmbH eingegliedert werden könnte, würde die GCI Automotive Holding GmbH ein Umsatzvolumen von über EUR 130 Mio. bündeln. Unter ihrem Dach sollen in der Zukunft weitere Beteiligungen in der Automobilzulieferindustrie zusammengefasst werden. Der Investmentschwerpunkt liegt auf mittelständischen Automobilzulieferern im hohen Qualitätssegment in Nischenmärkten, mit Fokus auf Kunststoffteilen, Metallteilen und Spezialmaschinen.

Für die gesamte GCI Management Gruppe bedeutet dies ein Umsatzwachstum auf annualisierter Basis auf über EUR 230 Mio.

Hintergrund:

Die GCI Management AG, München ist eine börsennotierte Management- und Investmentgesellschaft mit den drei Geschäftsbereichen Unternehmensberatung, Unternehmensbeteiligungen und Finanzdienstleistungen. Im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie strebt GCI Management Mehrheitsbeteiligungen mit hohem Wertsteigerungspotenzial grundsätzlich in den Bereichen Industrie, Finanzdienstleistungen und Immobilien an.