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GCI Management präsentiert Studie zum Thema „Internationalisierung österreichischer Mittelstandsunternehmen nach CEE “

09.04.2008
CEE – wohin geht die Reise und wie nehmen Unternehmen erfolgreich daran teil?

GCI Management präsentiert Studie zum Thema „Internationalisierung österreichischer Mittelstandsunternehmen nach CEE“

Aufbauend auf Erfahrungen aus einigen erfolgreichen Projekten bei der Begleitung mittelständischer Unternehmen nach Osteuropa, führte die GCI Management GmbH, Wien im Zeitraum März bis September 2007 eine breit angelegte Studie zum Thema „Internationalisierung österreichischer Mittelstandsunternehmen nach CEE“ durch. Dabei wurden über 50 Mittelständler (durchschnittlich 340 Mitarbeiter, € 70 Mio. Umsatz) im Rahmen persönlicher, strukturierter Interviews eingehend zu ihren Erfahrungen bei der Internationalisierung in den CEE-Raum befragt.

Kurz zusammengefasst die Ergebnisse:

Trend zu mehr Markt-Commitment
Für 90% der befragten Mittelstands-Unternehmen bleibt die Region Zentral- und Osteuropa auch in Zukunft der wichtigste Expansions-Markt. Während derzeit der Schwerpunkt der Marktbearbeitung auf den österreichischen Nachbarländern liegt, verlagern sich künftig die Ziele von Internationalisierungsschritten weiter nach Osten. Wichtige Destinationen von Internationalisierungsprojekten werden zukünftig vor allem Rumänien, Bulgarien, der Balkan (Kroatien, Serbien), sowie Russland und die Ukraine sein. In der Form der Marktbearbeitung, lässt sich ein klarer Trend vom derzeit dominierenden Export mit Vertriebspartnern hin zu kapitalintensiveren Formen der Internationalisierung feststellen. Die befragten Unternehmen planen vor allem auch mit Direktinvestitionen (eigene Strukturen durch Übernahmen bzw. Greenfields) in die Region zu gehen und sich so stärker an die Märkte zu binden.


Wachstum schlägt Kostenvorteil in einem herausfordernden Umfeld
Als wichtigste Motive für einen Markteintritt in Zentral- und Osteuropa werden in erster Linie absatzorientierte Ziele wie Markterschließung und die Partizipation am Marktwachstum genannt. Kosteneinsparung ist von tendenziell geringerer Bedeutung. Bürokratische Hürden und Korruption sowie der Mangel an Marktinformationen sowie -transparenz werden als wichtigste Hemmnisse für eine erfolgreiche Marktbearbeitung empfunden.


Was macht Unternehmen in CEE erfolgreich?
Im Vorfeld von Internationalisierungsschritten dienen den befragten Unternehmen vor allem Geschäftspartner und das eigene Netzwerk als Know-how Quellen um Informationsdefizite auszugleichen. Je intensiver dabei die Vorbereitung auf Marktbearbeitungsschritte in Zentral- und Osteuropa erfolgt, je intensiver also die Analyse der Situation und die darauf aufbauende Planung durchgeführt wird, umso erfolgreicher sind auch die Unternehmen in der Umsetzung ihrer Ziele.



Erfolgreiche Unternehmen, also Studienteilnehmer, die sich durch einen hohen Grad an Zielerreichung auszeichnen
  • waren bisher in Zentral- und Osteuropa direkt investiert,
  • analysieren und planen detaillierter und ziehen externe Berater bei,
  • arbeiten mit funktions- und hierarchie-übergreifenden Teams,
  • sind einen Schritt weiter östlich und
  • wollen ihre CEE-Aktivitäten durch Direktinvestitionen weiter ausbauen.

Fazit:

Das Potential in Zentral- und Osteuropa ist noch lange nicht ausgeschöpft. Durch eine gute Vorbereitung der Internationalisierung lassen sich neue Chancen für den Mittelstand vor allem auch in entfernteren Regionen des CEE und SEE-Raums identifizieren. Um diese Potentiale zu heben, bedarf es allerdings auch eines hohen Maßes an Markt-Commitment: Unternehmen, vor allem auch solche aus dem Mittelstand, müssen bereit sein ausreichend Ressourcen für ihre Expansion abzustellen und beginnen Osteuropa als das zu sehen was es ist – ihr erweiterter Heimmarkt.