Die Umsatzerlöse im Beratungs- und Beteiligungsgeschäft haben in 2005 im Konzern mit gesamt rund 30,7 Mio. EUR (im Vorjahr: 15,0 Mio. EUR) in etwa die doppelte Höhe wie im Geschäftsjahr 2004. Das Ergebnis vor Steuern, EBT liegt bei rund 14,5 Mio. EUR (im Vorjahr: 2,9 Mio. EUR). Dies bedeutet einen Anstieg beim EBT um rund 400 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern und Minderheitsanteilen, EAT, liegt in der Gruppe bei rund 15,2 Mio. EUR (im Vorjahr: 3,1 Mio. EUR). Dies bedeutet einen Anstieg beim EAT um rund 390 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Das Eigenkapital inklusive Minderheitsanteilen beträgt im Konzern zum Bilanzstichtag 32,4 Mio. EUR (im Vorjahr: 11,6 Mio. EUR). Dies bedeutet einen Anstieg beim Eigenkapital um rund 180 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Eigenkapitalquote im Konzern liegt nach der erstmaligen Vollkonsolidierung der hundertprozentigen Neuerwerbung Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern, ohne Berücksichtigung von Genussrechtskapital, damit bei rund 27 Prozent, bei einer auf rund 118 Mio. EUR in etwa vervierfachten Konzernbilanzsumme. Zum Stichtag
31. Dezember 2005 beliefen sich die liquiden Mittel im Konzern, ohne die Forderungen an Kreditinstitute aus dem Finanzdienstleistungsbereich, auf rund 23,1 Mio. EUR (im Vorjahr: 1,4 Mio. EUR).
Kommentierung:
Das Geschäftsjahr war dabei vor allem durch folgende Ereignisse geprägt: Die Aktivitäten der Sparte Unternehmensberatung waren im Geschäftsjahr 2005 wieder durch eine Reihe von Restrukturierungs- und Refinanzierungsprojekten bei bestehenden und neu gewonnenen Mandaten geprägt. Hervorzuheben sind unter anderem die Begleitung eines Management-Buy-Outs bei einem mittelständischen Industrieunternehmen und der erfolgreich durchgeführte Börsengang für ein Traditionsunternehmen aus der Film- und Medienbranche in Berlin. Im Bereich der Unternehmensbeteiligungen verlief das Geschäft in 2005 ebenfalls wieder sehr erfreulich.
Besondere Erwähnung verdient die Notierungsaufnahme mit Private-Placement der Tochtergesellschaft Windsor AG, Berlin und die hundertprozentige Übernahme der Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern über die hundertprozentige Tochtergesellschaft
GCI BridgeCapital AG, München. Der im Bereich der Beteiligungen im Vorjahr neu geschaffene Finanzdienstleistungssektor stand im Geschäftsjahr 2005 - nach der erfolgreichen Übernahme der Weserbank in 2004 – weiterhin ganz im Zeichen der strategischen Neuausrichtung als mittelständischer Finanzdienstleister.