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Analysen & Casestudies

Finanzierungsstruktur börsennotierter Automobilzulieferer

Analyse, 31.05.2006
Benchmarks und Ansatzpunkte für die Finanzierungsstruktur mittelständischer Automobilzulieferer
Bei einer Betrachtung gegenwärtiger Entwicklungstrends der Automobilzulieferindustrie und der aktuellen Finanzierungslandschaft in Deutschland wird die Notwendigkeit einer Sensibilisierung mittelständischer Zulieferer für eine ausgewogene Finanzierungsstruktur offensichtlich:
  • Eine weiterführende Arbeitsteilung in der Automobilindustrie verspricht hohes Wachstum für die Zulieferindustrie.
  • Die Eigenkapitalbasis deutscher mittelständischer Unternehmen ist schwach.
  • „Basel II“ übt zusätzlichen Anpassungsdruck auf Kreditinstitute aus und erschwert somit die Verfügbarkeit von Fremdkapital für mittelständische Automobilzulieferer.
Die vorliegende Studie soll mittelständischen Unternehmen der Automobilzulieferindustrie dazu dienen, die Wettbewerbsfähigkeit ihrer Finanzierungsstruktur an Unternehmen der ersten Ebene ihrer Branche zu messen und somit Ansatzpunkte für künftige Finanzierungsmaßnahmen aufzeigen. Im Ergebnis haben sich am Kapitalmarkt Finanzierungsstrukturen mit folgenden durchschnittlichen Merkmalen etabliert:
  • eine Eigenkapitalquote von mindestens 30%,
  • ein Verhältnis von EBIT zu Zinsergebnis von 3:1,
  • ein Verhältnis von Kundenforderungen zu kurzfristigen zinsträchtigen Verbindlichkeiten von 2:1,
  • ein Verhältnis von Immobilien zu langfristigen zinsträchtigen Verbindlichkeiten von 1:1, und
  • ein Verhältnis von Eigenkapital zu Maschinen und Vorräten von mindestens 1:1.
Mittelständische Zulieferer, die bereits sämtliche Möglichkeiten der Fremdfinanzierung
ausgeschöpft haben, müssen sich mit neuen Formen der Finanzierung auseinander setzen,
um auftretende Finanzierungslücken zu schließen. Darüber hinaus ist mit erhöhten
Anforderungen an die Unternehmenstransparenz und Informationsbereitschaft zu rechnen.

Die komplette Studie finden Sie unter "Optionen" als Download im PDF-Format.